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06.02.2010 - Chill And Destroy Tourstopp Heubach/Thüringen

Der in Chemnitz studierende Niedersachse Henning Rabe (neustes Teammitglied im Biker-Boarder Snow Team) arbeitet sich Stück für Stück nach oben.
Letzte Coup war der Sieg des Chill And Destroy Tourstopps im thüringischen Heubach.

Ergebnisse:
Seniors:
1. Henning Rabe (Chemnitz/Stade, Biker-Boarder)
2. Thomas Fimmel (Innsbruck/Döbeln, Sane!)
3. Martin Simon (Mitteida/Oberwiesenthal, Biker-Boarder)
4. Toni Kurschat (Erfurt/Oberwiesenthal)
7. Henry Holze (Nitro, Icetools, Spy, Biker-Boarder)

Juniors:
4. Julian Bachmann (Nitro, Fox, WeThePeople, Biker-Boarder)


Auf dem Bild v.l.n.r.: Henning Rabe (1.), Thomas Fimmel (2.), Martin Simon (3,), Julian Bachmann (4. Juniors), Toni Kurschat (4.), Henry Holze (7.)

 

03.02.2010 - Skatepark Shred

Auch wenn man aus einem zugeschneiten Skatepark nicht allzuviel raus holen kann, wollten wir uns einen lustigen Feierabend Mini Shred nicht verwehren lassen.

Nach einigen Telefonaten stand die Crew fest: Biker-Boarder Mitarbeiter Sören Mühlberg und die Biker-Boarder Teamrider Julian Bachmann, Henning Rabe und ich, Henry... Holze.

Wir mussten zwar noch etwas schaufeln, um die tiefen Spuren eines Fahrradfahrers im In-Run und vor den Absprüngen zu beseitigen, aber nach 15 Minuten hatten wir mein Rail eingebaut und auch den Rest fertig geshapt.

Bis zur Abschaltung des Flutlichts um 23 Uhr hatten wir noch 2 Stunden Zeit zum Shredden und auch jede Menge Spaß.

 

23.01.2010 - Chill And Destroy Tourstopp Ehrwald (TTR 3star)

Hoch motiviert brachen Julian Bachmann und ich am Donnerstag gen Süden auf um am Samstag beim mit 3 TTR Sternen größten Chill And Destroy Tour-Stops in Ehrwald anzutreten.

Die Nacht verbrachten wir bei Hajo in München, einem guten Freund von mir aus garmischer Zivizeiten. Am Freitag morgen brachen wir nach einer kurzen ...Nacht, durchsetzt von aggressiven Schnarchattacken von Julian :D, früh Richtung Ehrwald auf um den Tag für ausgiebiges Training nutzen zu können.

Es war für das gesamte Wochenende bluebird gemeldet und genauso war es auch. Beste Voraussetzungen also für schöne Parktage. Doch die Enttäuschung ereilte uns bereits beim Liftticketkauf an der Kasse, als es hieß der Park sei den ganzen Tag geschlossen. Wir spekulierten darauf, dass am Nachmittag noch ein paar Lines durch den massiven Ehrwalder Park möglich sein würden, doch tatsächlich benötigte die Shapercrew den ganzen Tag um die zwei Kicker mit jeweils über 17m Tablelängen und die Rails und Boxen für den Contest neu herzurichten.

Nichts desto trotz genossen wir den Tag in vollen Zügen in dem wir gemütlich durchs Skigebiet cruisten, wobei einige Holzzäune der Ehrwalder Alm unter unserem kreativen Riding zu leiden hatten.

Nächtigen konnten wir das Wochenende bei Hajos Freundin Susanna in Garmisch, wo wir uns die Abende bei gutem Essen, köstlichen Erfrischungen wie Augustiner Helles und Tegernseer Spezial, gechillter Stimmung und ganz viel Nintendo Wii mit Golfsessions bis spät in die Nacht versüssten.

Am nächsten Morgen ging es dann auf zum Contest. Leider war es so, dass die riesigen Kicker früh morgens noch extrem hart waren, so dass sich kaum einer drüber wagte und als es dann langsam weicher wurde blieben uns nur zwei Runs um uns drauf einzufahren bevor es losging. Leider zu wenig um im Contest gleich voll Gas geben zu können.

 

So startete ich mit einem Sicherheits-Run aus bs 360 und bs 180 shifty-shifty, bevor ich im zweiten etwas mehr riskierte und fs 360 to bs corked 540 probierte, wobei schon der 3er als no grab leicht verhundst war und ich auch den 5er nicht sauber sticken konnte. Im dritten Run gab ich dann mit einer bs corked 720 to bs corked 540 combo nochmal Vollgas, konnte aber wieder beide Tricks nicht sauber sticken und hatte somit, trotz guter Raillines keine Chance in einem extrem guten Fahrerfeld (u.a. Ästhetiker-Pro Rudi Kröll und Elan Pro Friedl May) ins Finale zu kommen.

Ähnlich erging es meinem Teambuddy Julian, der ebenfalls Probleme an den Kickern hatte und nur einige Straight-Airs sticken konnte, was in der Kids-Wertung mit dem sechsten Platz nicht fürs Finale reichte.

Mehr Infos zum Contest unter http://www.chillanddestroy.com/snowboard/index.php

Nichts desto trotz genossen wir ein herrliches Snowboardwochenende bei bestem Wetter und hatten jede Menge Spaß.

Man könnte sagen es war ein voller Erfolg :)

Henning

23.01.2010 - Bike-Eliminator Pobershau

Rennbericht von Falk Baron

 

Trotz eines vorgehenden langen Grundlagen-trainings bin ich am Wochenende, aus Spaß und zur Verbesserung der Technik sowie um Erfahrungen zu sammeln in Pobershau einen Bike-Eliminator gefahren. Ohne Vorbereitung auf ein Downhill-Rennen war ich gespannt, wie ich mich bei den Spezialisten in der Männer-klasse schlage. Ab 14:00 Uhr machte ich deshalb den Skihang unsicher. Die Piste war gefährlich glatt und an manchen Stellen war es schwer die Kontrolle über das Mountainbike zu behalten.

Der Mountainbike-Eliminator war ca. 500 m lang und gespickt mit Kurven, Anliegern, und Sprüngen. Ähnlich wie bei der Vier-Schanzen-Tournee der Skispringer gibt es eine Qualifikation, nach welcher dann die besten 32 Fahrer gegeneinander antreten.
Der Schnellere kommt jeweils einen Lauf weiter.

Für den Seedingrun, dem Lauf zur Ermittlung der Startreihenfolge hatte ich mir einiges vorgenommen. Doch ich kam auf einem Stück, wo ich durch schnelles Fahren Zeit gut machen konnte, ins driften und verlor die Geschwindigkeit. Ich belegte beim Zeitfahren den 15. Platz. Im ersten Ausscheidungslauf stürzte mein Konkurrent gleich zu Beginn, und ich konnte locker ins Ziel fahren. Leider musste ich mich schon im Achtelfinale dem späteren Sieger stellen.

06.12.2009 - Landesmeisterschaft Querfeldein

von Falk Baron

Zur Landesmeisterschaft im Radcross erreichte ich  den dritten Platz. Nach einem intensiven Kraftprogramm wollte  ich Abwechslung in das Trainingsgeschehen bringen und startete zur Landesmeisterschaft im Querfeldeinfahren.

Ich möchte für die Cross-Country-Saison 2010 schon im April meine Wettkampfform erreichen, deshalb habe ich mich nicht auf dieses Rennen besonders vorbereitet.

Nach gutem Start merkte ich jedoch, dass ich auf der aufgeweichten Wiese im Waldenburger Freibad mit meinem Körpergewicht gegen die leichtere Konkurrenz keine Chance hatte. Wegen des zugesetzten Antriebes nahm das Fahrrad keine Geschwindigkeit auf.

Ich fühlte mich nach dem Rennen zwar träge, aber noch nicht völlig erschöpft. Am Sonntag möchte ich mich beim Querfeldeinrennen "Rund um die Radrennbahn" revanchieren.

In Chemnitz liegt mir die Strecke, da werden die Karten neu gemischt.

31.10.2009 - Grenzgänger 12h-Rennen in Sülzhayn/Harz

von Sebastian Siegert

 

Heute war ich am Start des "ultraharten" 12 Stunden Rennens Rund um Sülzhayn im Harz. In 12 Stunden sollten bei den Einzelstartern, den 2er, 3er und 4er Teams die Sieger ausgefahren werden. Ich reihte mich als einer von über 50 Einzelfahrern in der Startaufstellung ein.
Vorher galt es jedoch die schwierigste Frage des ganzen Tages zu klären. Was zieht man an? Der Start sollte um 8Uhr erfolgen, kurz vorher mussten wir noch die Scheiben am Auto freikratzen und über dem Ort hingen dicke Nebel- und Hochnebelschwaden.

 

Ich entschiede mich für die kurze Hose in Verbindung mit Beinlingen und einer dicken Schicht Wärmegel, dem kurzen Trikot, Ärmlinge und der Windjacke darüber. Über die normalen Schuhe kamen erst dünne Überschuhe und dann noch die dicken Neoprenüberschuhe. Gegen kalte Hände mussten die Windstopperhandschuhe ran und gegen einen kalten Kopf half die Windstoppermütze unter dem Helm.

So eingepackt ging es bei frischen 0°C Punkt 8 Uhr auf die Strecke.
Bei den Einzelfahrern hatte ich Jens Scholze vom Team-Vogtland als potentiellen Schnellfahrer im Kopf. Mit ihm ging ich zusammen mit einigen 2er, 3er und 4er Teams an die Spitze des Feldes und wir gingen die ganze Sache recht zügig an.

Bei diesem 12 Stunden Rennen gibt es zwei verschiedene Runden. Tagsüber wird auf einer 15km langen und mit 500hm gespickten Runde gefahren. Ab 16Uhr wird das Rennen auf eine 3km kurze und mit 100hm verfeinerte Runde geleitet. So hieß es erstmal gleichmäßig schnell Fahren.

 

 

 

Nach nur 42 Minuten brachten wir die erste Runde hinter uns und hatten damit schon 4 Minuten Vorsprung auf die direkten Verfolger. Anfangs der zweiten Runde kannte ich dann die Strecke, konnte etwas entspannter fahren und musste nicht mehr mit ständigen Überraschungen rechnen.

Ich war noch immer mit Jens zusammen unterwegs, wir wechselten uns gut in der Führungsarbeit ab und hielten den ein und anderen Plausch. Nach dem ersten langen Anstieg musste die Kontrollkarte gelocht werden, dann ging es etwas flacher weiter. Anfang der vierten Runde musste ich dem hohen Anfangstempo etwas Tribut sollen und ich nahm das Tempo etwas raus um einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden den ich noch für die restlichen knapp 10 Stunden durchfahren konnte. Ich fand einen guten Tritt und fuhr meistens knapp unter 50min auf der 15km Runde. Anfangs der siebten Runde rechnete ich aus welche Zeiten ich bis 16Uhr fahren müsste um noch ein weiteres Mal auf die große Runde fahren zu dürfen, 52 Minuten - diese Zeit sollte ich im Mittel für die nächsten 4 Runden fahren. Just in dem Moment hörte ich ein lautes Zischen vom Hinterrad und Latexmilch spritzte umher. Durch den Schlamm der am Reifen haftete dichtete das relativ große Loch nicht sofort ab und so musste ich das Rad erst ausbauen und ein wenig schwenken bevor ich eine CO2-Kartusche in den Reifen schießen konnte. Ich verlor einige Minuten durch diese Panne, da mit dicken Handschuhen auch alles etwas schwerfälliger von Statten ging.

Die Hochrechnung war somit hinfällig, doch ich setzte weiterhin alles daran noch vor 16Uhr am Rundendurchlauf zu sein. Auf meiner inzwischen 10. Runde war ich etwa 500m vor dem Start/Ziel Gelände und hörte das Runterzählen. Mit nur ein oder zwei Minuten Verspätung kam ich an und wurde auf die verkürzte Strecke geschickt. In den bis dahin 8 vergangenen Rennstunden hatte ich 10 große Runden absolviert was schonmal 150km und knapp 5000hm entspricht. Nun ging es also weiter auf der kleinen Schleife. Diese Runde erinnerte mehr an eine CrossCountry Strecke. Zunächst ging es steil bergauf um dann einen schön flüssig zu fahrenden schnellen Trail hinabfahren zu können. Dort konnte man den Schwung nutzen um anschließend voll in den Gegenhang zu stechen und man musste nur noch ca. 20hm auf dem kleinen Blatt um ein paar Haarnadelkurven nach oben kurbeln. Es folgte noch ein weiterer Singletrail und man war fast wieder am Rundendurchlauf. Nach einer Runde wechselte ich den Helm, so dass Isa auf meinen Helm schonmal die LED-Lampe montieren konnte. Kurz vor 17Uhr ging ich dann mit hellem Licht auf die Strecke - es wurde Nacht. Mit super Ausleuchtung konnte ich fast die gleiche Rundezeiten fahren wie ich dies noch kurz zuvor in der Dämmerung tun konnte und blieb meist knapp unter 10 Minuten für eine Runde. Der Schlamm der Strecke setzte dann so langsam dem Material zu. Die Kassette wollte nicht mehr alle Gänge freigeben und selbst das kleine Kettenblatt setzte sich soweit zu, dass es nur noch mit lautem knirschen funktionierte - aber es hielt alles bis zum Ende des Rennens.

 

Nach 11 Stunden und 58 Minuten Wettkampfzeit fuhr ich nochmal durch den Rundendurchlauf und musste somit 2 Minuten vor Zielschluss nochmals auf eine Runde gehen.

Nach etwas mehr als 12 Stunden fuhr ich ins Ziel und genoss die erste Pause seit 12 Stunden.
Am Ende reichten die gefahrenen 222km und fast 7000hm für den ersten Platz in der Altersklasse und den 2. Gesamtplatz hinter Jens Scholze der ganze 3km mehr absolviert hat.
Einen besonderen Dank möchte ich noch an Isa richten, sie hat mich die ganzen 12 Stunden über bestens betreut und immer mit dem versorgt was ich gerade haben wollte. Außerdem vielen Dank an Kristin, Danny und das ganze Team FAST für die tolle Unterstützung und den leckeren Kuchen. Vielen Dank auch an Maik, Rudi und Kirsten vom Team Biehler dass wir euer Zimmer und den Wasserkocher mit nutzen durften. Was hätte ich ohne euch und ohne warme Getränke gemacht? Und einen Dank an Steve Scheffel, den Windschattenspender bei der Aufholjagd nach dem Platten sowie Marco Scheffel für den Fotoservice.
Auf diesem Wege noch Gute Besserung an Kirsten, der leider einen schweren Sturz hatte.

 

27.10.09 Fichtelberg - The Obstacle

Der reichlich gefallene Schnee der zweiten Oktoberwoche taute leider viel zu schnell wieder weg, aber ... ganz oben auf dem Dach Sachsens lag noch genug Schnee für eine außergewöhnliche Session.
Für mich stand fest, ich will heute Snowboarden - koste es, was es wolle. Also rief ich meinen Nitro/Biker-Boarder-Teambuddy Julian Bachmann in Chemnitz an und fragte Fotograf & Snowboarder André Dietze aus Zwickau, ob er sich auch mit auf Schneesuche begibt.
Nachdem wir bei unserer Spotsuche auf dem benachbarten, tschechischen Keilberg und auch in Boží Dar-Neklid ohne Erfolg blieb, blieb uns als letzte Chance nur noch der Gipfel des Fichtelbergs. Dort wurden wir fündig: Die Pisten boten zwar nicht mehr ausreichend Schnee, aber direkt vor dem Fichtelberghaus lag noch ein größeres Schneefeld.
Nach kurzer Lagebesprechung fingen wir, unterbrochen von nervigen Fragen unzähliger Wanderer und Ausflugstouristen, an zu schaufeln - 3 Stunden lang. Viele Blase an den Händen später stand unser Obstacle. Eine ca. 3m hohe Drop In-Rampe aus Schnee, die auf einen Kicker zuführte, mit dessen Hilfe man über eine Astgabel eines Wegweißerbaumes befördert werden sollte, zierte den Gipfel des 1214m hohen Fichtelberg. Leider war das Speedproblem trotz Hilfe eines Mitarbeiters des Ordnungsamtes, der uns Salz spendierte, und zweier Holzkisten fast nicht zu lösen. Trotzdem hatten wir 2 Stunden Spaß und am Ende einige brauchbare Shots im Kasten.
Manchmal kann man sich mit viel Enthusiasmus und harter Buckelei doch noch ein paar unvergessliche Stunden auf dem Snowboard schaffen.
In diesem Sinne, bis zur nächsten Session. Henry

 

 

 

 

18.10.09 - Oktobersession

Erste Snowboard Shots vom 18.10. und 21.10.2009 aus dem verschneiten Oberwiesenthal/Erzgebirge von Nitro/Biker-Boarder Junior Teamrider Julian Bachmann und Henning Rabe.

 

 

 

10.10.09 - Mitteldeutschlandcup Gera

 

Sonnabend trafen sich die Cross Country-Fahrer Mitteldeutschlands zum letzen Lauf der ihrer Serie.

Der 2,8 Kilometer lange Rundkurs im Geraer Stadtwald war von Rhythmuswechseln  geprägt und pünktlich zum Hauptrennen setzte teils starker Regen ein.

Ich hatte einen guten Start und konnte in den ersten beiden Runden das Tempo bestimmen. Jedoch musste ich in der dritten Runde vom Rad und eine Reparatur am Lenker vornehmen, denn dieser hatte sich aufgrund der vielen Wellen in den Trails gelöst. Die dadurch entstandene Lücke zum späteren Sieger, Martin Giese, konnte ich nicht mehr schließen.

In der Gesamtwertung des Mitteldeutschlandcups konnte ich mit einem zweiten Rang in der Tageswertung des Finallaufes bei den Junioren den zweiten Platz sichern. Leider kam es beim Veranstalter zu Unstimmigkeiten, deshalb wurde die Gesamtwertung nicht geehrt.

 

   

03.10.09 - Adelsberger Bike Marathon

 

    

 

 

Rennbericht von Sebastian Siegert

 

         

Heute war ich am Start des Adelsberger Bike Marathons. Da ich selbst in die Organisation der sächsischen Hochschulmeisterschaft, welche im Rahmen des Rennens über 40 bzw. 60km ausgetragen wurde, involviert war, ging ich nur auf der 20km Kurzstrecke an den Start.
Zusammen mit Rico Weiße, einem meiner neuen Teamkameraden beim Team Biker-Boarder.de, startete ich aus der ersten Startreihe. Los ging es mit etwa einem Kilometer welcher noch neutralisiert hinter dem Führungsfahrzeug absolivert werden musste. Am ersten Asphaltanstieg erfolgte der scharfe Start und das Führungsauto wollte davon ziehen. Doch Ernst Schwarz forcierte das Tempo, ich ging mit und wir blieben weiter knapp hinter dem Auto. Nach einigen Meter blickte ich mich kurz um und wir hatten schon eine Lücke von gut 10m auf unsere Verfolger. Als es in den Schotteranstieg ging hielten wir das Tempo hoch und konnten uns langsam um ein paar weitere Meter absetzen.

 

          

 

Zu Beginn der langen Straßenabfahrt klärten wir kurz ob wir es zu Zweit versuchen sollten und waren Einstimmig dafür, wozu sollten wir wieder auf die anderen Warten... Mit gut 60km/h ging es ins Tal hinab um gleich darauf wieder hinauf zu kurbeln. Als es in den ersten Trail ging blieb ich hinter Ernst und wir mussten einige Fahrer der Mittel- und Langdistanz überholen. Auf dem weiteren Schotterstück schloss Dirk Metzler zu uns auf und setzte sich am Berg aus dem Sternmühltal hinaus an die Spitze. Ernst wurde mit der Zeit das Tempo anscheinend zu langsam und er forcierte das Tampo wieder. Ich setzte ihm nach, musste am Steilstück jedoch unfreiwillig vom Rad. Beim herunterschalten fiel mir die Kette zwischen Kassette und Speichen, also anhalten, die Kette von Hand wieder an ihren Platz zerren und die verlorenen Plätze gutmachen. Ich wurde ca. auf Platz 8-10 zurückgereicht, konnte jedoch schnell zu Maik Amelang aufschließen, gerade als ich ihn überholen wollte ging das gleiche Spiel nochmal los. Es wurde steiler, ich wollte schalten und musste die verklemmte Kette mühsam befreien. Wieder überholten mich die gleichen Fahrer. Bisher funktionierte meine Schaltung immer Top und machte nie Probleme, vielleicht wollte sie heute einfach nur den Feiertag genießen und so strapaziert werden. Die Wut im Bauch versuchte ich in Vortrieb umzusetzen und machte mich wieder an die Aufholjagd. Auf der Trailabfahrt ging es mit dem Messer zwischen den Zähnen an drei Konkurrenten vorbei. Die folgende Schotterauffahrt nutze ich dazu um wieder an Maik heranzufahren und konnte an der Wiese kurz vor dem Adelsbergturm auch gleich an ihm vorbeifahren. Nun trennten mich noch zwei Positionen von einer Podestplatzierung. Auf der Abfahrt nach dem Adelsbergturm konnte ich diese beiden Plätze noch aufholen und setzte mich bis zum Ziel noch ein Stück ab. Am Ende blieb mir nach 51:34min Fahrzeit "nur" der dritte Platz in der Gesamtwertung und der zweite Rang in der Altersklasse. Wenn man bedenkt, dass ich zweimal die Top10 aufrollen musste ist es doch noch ganz gut :-).

 

    

 

 

Rennbericht von Rico Weiße 

 

Heute hieß es das entspannteste Rennen des Jahres zu fahren. Nicht von der Belastung, den die sollte auf Grund des starken Starterfeldes nicht zu kurz kommen, sondern die Ausfahrt befand sich genau vor meiner Haustür. Es standen 20 km (500 hm), 40 km (1000 hm) und 60 km (1500 hm) zur Auswahl. Meine Antibiotika Kur und die Vernunft ließen nur die 20 km zu. Gegen 08.00 Uhr aufgestanden, gefrühstückt, Gel und Riegel unter den Arm geklemmt und auf ging es gegen 10.00 Uhr zum Startgelände. Dort traf ich Eichi, Sascha und Mario die heute bei 40 km an den Start gingen, beim warmfahren. Schnell wurden noch ein paar Worte mit Maik Amelang und Sebastian Siegert gewechselt die 40 km starteten und nun musste ich den Körper warm bekommen, es waren 9°C. Ein paar Runden mit Siegbert auf dem Sportplatz wurden gedreht. Schnell an den Start vorn ran und auf ging es.

Start. Das Führungsfahrzeug durfte wie immer nicht überholt werden. Erst am Schößerholz konnten wir frei fahren. Das Tempo wurde schlagartig angezogen. Die Leute von Biehler, Siegbert und Ernst Schwarz machten richtig Druck. Da hing mein Puls schnell auf 190 und ich hielt mich aus der Führungstruppe raus. Dennoch versuchte ich mit kontrolliertem Puls dran zu bleiben. Nach ca. 5 km holte ich mir 3 Leute vom Biehler Team. Im Hohlweg krallten wir uns Kevin Schlott. Vor Kevin, mit seinem 29 Zoll Rad zu fahren, sollte jedoch nicht lange anhalten, am nächsten Berg überholte uns die Bergziege und sein Abstand wuchs allmählich. So konnte es nicht weiter gehen. Ich gab noch mehr Druck auf meine Pedale, bis ich ab Kilometer 10 (fast) alleine fuhr. Fast, weil ich erst später mitbekam, dass ein Ambulanz Fahrer hinter mir hing. Er fragte mich nach Kilometer 15 ob wir nicht den Rest ein wenig zusammen kurbeln wollen. OK dachte ich mir, so können wir uns den restlichen Mob vom Hals halten. Hm… das zusammen Fahren war nach der ersten Abfahrt beendet. Denn er konnte mein Tempo nicht mitgehen. Doch hatte der Ambulanz- Fahrer nach dem Zielberg etwas mehr Reserve, so dass er mir in den letzten 500 m einen Platz abnahm.

Es war ein super Rennen. Gesamtplatz 13  von 283, AK 6 tolles Publikum, tolle Stimmung und Sonne! Was will man mehr. Ernst Schwarz (Race Team Schwarz) belegte Platz 1 vor Metzler Dirk (LSV Langenberg) und Siegbert der Platz 3 belegte.

40 km: Mario 19, Eichi 32, Sascha 36, Jens 57, Ronald Öhme war leider krank.

Dr. Ortmann hat sich auf der 40 km Strecke ordentlich lang gemacht. Von meiner Seite gute Besserung!

 

 

Rennbericht von Falk Baron

 

    

Seit dem ich Mountainbike-Wettkämpfe bestreite gehört für mich der Marathon in Chemnitz zum Pflichtprogramm. Ich entschied mich diesmal für die 40 Kilometer. Das kalte Wetter am Sonnabend sagte mir nicht so zu, und ich fühlte mich keineswegs so fit wie in der vergangenen Woche. In Markus Frickelscheer fand er einen gleichstarken Gegner und es musste ein Sprint über den Sieg bei den  Junioren entscheiden. Nach 01:51:34 Stunden Fahrzeit wurde ich Gesamt 25. und gewann meine Altersklasse.

 

 

 

27.09.2009 - MTB rund um die Luisenburg“ in Wunsiedel

 

Kurz vor Saisonende konnte ich mit einem Sieg beim „MTB rund um die Luisenburg“ in Wunsiedel wieder auf mich aufmerksam machen. Ich denke, dass ich jetzt meinen Tiefpunkt überwunden habe. Die Runde 4,9 km mit 130 hm führte über Wald und Wiesenwege.

Sie musste in dem Rennen, welches gleichzeitig für zwei Cupwertungen herangezogen wurde, dreimal bewältigt werden. Bereits in der ersten Runde konnten wir Junioren den Streckenrekord knacken. Die Laufzeit, die nach den Bestimmungen des bayrischen OTV-Cup festgelegt wurde, war die deutlich kürzer als sonst. So konnte die hohe Geschwindigkeit vom Feld gehalten werden. Ich konnte mich Ende der zweiten Runde absetzen und gewann nach 43:40 Minuten. Ich sicherte mir damit wichtige Punkte für den Mitteldeutschlandcup. Noch ein Rennen der Wertung steht aus, ich möchte noch den 2. Platz erreichen. Das neue Trainingsprogramm zeigt Wirkung, aber ich konzentriere mich nun auch schon auf die anstehenden Querfeldeinrennen der Mitteldeutschen Wertung „Bioracercup“.

27.09.2009 - Neuseen MTB Cup

von Sebastian Siegert

 

Nach 5 wettkampffreien Wochen stand heute der Neuseen MTB Cup im Terminkalender. Das Rennen vor 2 Jahren an gleicher Stelle hatte ich noch positiv in Erinnerung, denn damals konnte ich die Mitteldistanz für mich entscheiden. Doch dieses Jahr waren die Bedingungen für eine Top-Platzierung nicht gerade optimal. Eine Erkältung zwang mich die ganze Woche zu Trainingsabstinenz und die letzten Hustenspuren waren gerade so am Abklingen. Aber was solls, ich ging nach langer Zeit mal wieder auf der Langstrecke an den Start. Langstrecke heißt beim NMC 88km mit, wie ich im Nachhinein auf der Uhr gesehen hatte, sagenhaften 315hm.

Um 10:45Uhr fiel der Startschuss und ich konnte mich an der Spitze des Feldes behaupten. Schnell bildete sich eine 9-köpfige Führungsgruppe die gut funktionierte und das Tempo somit hoch hielt. Die Strecke bestand eigentlich nur aus Schotter in allen Variationen, mal feiner, fester Splitt, mal etwas gröber und auf einem ganz fiesem Stück loser, ca. 15cm tiefer Splitt der das Fahren wie auf Schnee simulierte.

Die erste Runde legten wir mit einem guten 31er Schnitt zurück und kamen geschlossen als Gruppe zum Rundendurchlauf. Wie will man auf der flachen Strecke eine starke Gruppe auch irgendwie teilen? Bei Kilometer 29,5 merkte ich auf einmal wie Milch umher spritzte, ich wusste nicht ob diese aus dem Hinterrad meines Vorausfahrenden kam, oder ob es die Milch aus meinem Vorderreifen war.

 

Also bin ich ein kleines Stück versetzt gefahren und merkte das mein Racing Ralph ein kleines Leck hatte. Was tun? Weiterfahren und hoffen, dass die Milch dichte oder anhalten und Schlauch einziehen? Es ist letztendlich eine Mischung aus beidem geworden. Nachdem ich erstmal ein paar hundert Meter hoffte dass die Milch dichtet hielt ich dann mit immer noch tropfendem Vorderrad an. Ich suchte die undichte Stelle und putzte etwas Dreck aus dem Schnitt im Reifen wodurch die Milch die undichte Stelle wieder verschließen konnte.

So ersparte ich mir zwar das einziehen des Ersatzschlauches, aber die Gruppe war trotzdem Weg. Gut 15km lang versuchte ich das Loch wieder zu schließen. Bis auf etwa 30 Sekunden war ich an die inzwischen nur noch 6-köpfige Spitzengruppe herangekommen. Ich setzte alles auf eine Karte, entweder ich komme mit vollem Einsatz wieder ran, oder nach dem Aufholversuch geht nichts mehr und ich verhunger im Wind. Letztendlich kam zweiteres dabei heraus. Auf der flachen, windanfälligen Strecke war es unmöglich wieder an die Gruppe als Solist heranzukommen. Kurz vor dem Ende der zweiten Runde kam dann der Mann mit dem Hammer, die Aufholjagd hatte zu viele  Körner gekostet.

Ich musste das Tempo rausnehmen und fuhr mit etwas zügigerem Trainingstempo weiter. Da ich auch nach hinten niemand mehr sah versuchte ich wenigens meine Platzierung zu halten und zu hoffen, dass vielleicht aus der Spitzengruppe doch noch jemand zurückfällt. Fast 45km war ich, bis auf einige Überrundungen, allein unterwegs. Zur Zieleinfahrt nach 4 Runden hatte ich mit meiner Fahrweise zwar über 19min Rückstand auf den Sieger, Guido Assmann, doch ich konnte meine Platzierung kontrollieren und erreichte zumindest in der AK-Wertung noch den 3. Platz. In der Gesamtwertung kam ich mit einer Zeit von 3:10:20 Stunden auf den 7. Rang.

 

 

20.09.2009 - Drei-Talsperren-Marathon in Eibenstock

von Falk Baron

 

 

Am Sonnabend wollte ich beim Drei-Talsperren-Marathon in Eibenstock groß angreifen, denn ich hatte diese Woche gut trainiert und fühlte mich fit. So entschloss ich mich zum Start über die 50 km, da über 30 km nur sehr wenige vorangemeldete Starter waren, und ich einen ordentlichen Wettkampf zur Feststellung meines Leistungsstandes anstrebte.

Ich fuhr mich gut warm und kam deshalb nicht zeitig genug zur Startaufstellung, um vorn zu stehen. Aber, ich konnte mich im Feld Stück für Stück nach vorn arbeiten. Leider erwischte ich bei der schnellen Hatz mit einer Durchschnittgeschwindigkeit über 50 km/h ein falsches Hinterrad und fand mich in einer Sackgasse wieder und musste umdrehen. Dieser Fehler brachte mich das erste Mal aus dem Konzept. Nach 10 Kilometern fand ich eine geeignete Gruppe. In dieser Gruppe von zehn Fahren leistete ich nun die Führungsarbeit und animierte die anderen mitzuhelfen, eine gute Platzierung zu erreichen. Doch den Sieg in der Juniorenklasse vor Augen ereilte mich auf den letzten 10 km ein „Schleichplatten“. Ich musste mit Rang 5 in der Altersklasse vorlieb nehmen.

13.09.09 - Greifenstein-Bike-Marathon Geyer

von Falk Baron

 

Nachdem er am Donnerstag meinen Rücken „in Ordnung gebracht“ hatte, gab der Arzt mir „Grünes Licht“ für die 36 km am Sonntag zum Greifenstein-Bike-Marathon in Geyer. Da ich zuvor nur leichte Trainingseinheiten absolviert hatte, war ich auf den Ausgang des Rennens gespannt. Der erste Teil ging sehr schleppend am Berg, um aber auf den Geraden und Abfahrten Zeit zu gewinnen, hatte ich mich für das Scott Spark RC entschieden. Das vollgefederte Rad schonte meinen angeschlagenen Rücken und erlaubte mir viele Single-Trails im Sitzen zu fahren. Auch bergab fühlte ich mich mit dem Fully sicher und konnte viele Plätze gutmachen. So sparte ich Kraft und fand mich ins Rennen. Im Ziel belegte ich den 2. Platz in der Altersklasse der Junioren.

Mein Bruder Rick startete ebenfalls über die 36 km. In seinem ersten Jahr in der Alterslasse der Männer hat er aufgrund seiner Berufsausbildung und noch nicht so viele Rennen bestreiten können. Für ihn galt es zunächst einen Weg zu finden, wie er die Anforderungen, die ihm in seinen Beruf als Sport- und Fitnesskaufmann in einen Studio gestellt werden und das Grundlagentraining vereinbaren kann. Zum GBM zeigte es sich, dass Rick die Grundschnelligkeit fehlt. Am Ende reichte es für ihn nur zu Platz 57 unter 261 Teilnehmern.

 

 

 

 

 

29.08.09 - 2. Wiesencross in Augustusburg

von Falk Baron

 

Auch in diesem Jahr legte ich eine Stipvisite bei den Downhillern ab. Mit meinem Start in der Hardtailklasse wollte ich zeigen, dass die Cross Country-Fahrer heutzutage auch bergab fahren können. Leider löste ich im ersten Lauf unbemerkt die Schranke für die Zeitmessung zu zeitig aus, und ich fand mich auf dem vierten Platz wieder. Jetzt gab es für den zweiten Lauf nur noch volles Risiko. Zum Glück wurde dieses belohnt, und ich gewann auch den 2. Augustusburger Wiesencross.

22.08.2009 - Mitteldeutsche Meisterschaften Cross Country Nordhausen

von Falk Baron

 

Am Sonnabend fanden im Rahmen des Nordhäuser Aktionstages für den Radsport die Mitteldeutschenmeisterschaften im Cross Country statt.

Eigentlichen waren es beste Bedingungen und eine Strecke, die vom Profil her mir entgegen kam. Aber die Tatsache, dass es auf der Runde „Nichts zum Ausruhen“ gab, machte mir dann doch einen Strich durch die Rechnung.

Denn ich bekam bereits in der ersten Runde wieder Rückenschmerzen, und ich musste das Feld ziehen lassen. Auf der neu angelegten Runde im Nordhäuser-Gehege dominierte das Rennen der spätere Mitteldeutsche Meister und der Dritte der Europameisterschaften, Martin Gluth.

Ich kämpfte mich über die 90-Minuten-Renndauer, um mir die Punkte in der Wertung um den Mitteldeutschlandcup, welche zur Meisterschaft doppelt zählten zu sichern. Weiterhin auf Rang 4 liegend konnte ich den Rückstand auf den Drittplazierten auf 15 Punkte verkürzen.

15.08.2009 - Bergzeitfahren Kipsdorf

von Sebastian Siegert

 

Eine Woche vor der 24 Stunden WM wollte ich noch mal ein (Rad)-Wochenende zum genießen haben. Da es aber anscheinend doch nicht ganz ohne Wettkampf geht standen nicht nur schöne Touren in und um Dresden sowie ein Besuch im Kletterwald auf dem Programm, sondern es sollte auch kurz und knackig den Berg hoch gehen.

Beim Bergzeitfahren in Kipsdorf galt es auf 930 Streckenmetern ganze 80 Höhenmeter zu bewältigen.

Da das Rennen auf Asphalt ausgetragen wurde, zog ich schon vor dem Start merkwürdige Blicke auf mich und mein Rad. Aber was will man machen wenn das MTB leichter ist als das Trainingsrennrad…

 

Der Startabstand betrug jeweils eine Minute, mein Start war für 17:43Uhr ausgewiesen. Doch eigentlich fängt mein Rennen schon vor dem Start an, nämlich mit einem kleinen technischen bzw. nutzungsspezifischen Problem. Bei Startversuchen die der Wahl des richtigen Ganges dienen sollten schoss es mich mit dem rechten Fuß förmlich aus der Pedale (die Einstellschraube ist schon max. zugedreht) und mit dem Knie ging es unsanft Richtung Lenker und Schalthebel. Naja, am Rad alles ganz, das Knie dafür etwas dick. Die passende Übersetzung hatte ich damit trotzdem noch gefunden.

Mit 32:13 ging es dann auf die Sekunde genau in die etwas mehr als 8% Durchschnittssteigung. Zum eigentlichen Rennen gibt es gar nicht so viel zu sagen, es hat ja auch nur 2:37min gedauert. Am Anfang war es steil, dann etwas flacher, eine Linkskurve, dann wurde es richtig Steil und zum Ziel hin wieder etwas flacher.

 

Mit meiner Zeit von knapp über zweieinhalb Minuten belegte ich in der Endabrechnung den 7. Platz, hinter 6 Rennradlern und vor vielen weiteren Startern auf schmalen Reifen.

 

08.08. - 09.08.2009 Harzüberquerung auf dem Harzer Hexenstieg

 

Schon lange hatten wir uns diese Tour vorgenommen und am 08.08.-09.08.2009 war es endlich soweit. Kathi u. Jan Borck waren schon mehrmals mit uns am Gardasee und so bildeten wir ein gutes 4-er Team.

Die Logistik war nicht einfach – wir parkten 1 Auto in Thale und eins in Osterode.

Am Samstag fuhren wir bis  Drei  Annen Hohne anfangs auf breiter Fostautobahn, später auf schönen Singletrails und auch einer steilen Tragepassage bis Torfhaus. Nach kurzer Rast ging es hinauf zum Brocken und nach 55km und 1100hm war das Tagesziel erreicht. Am Sonntag fuhren wir die nördliche Tour um die Rappodetalsperre oft auf Wurzel –und Waldtrails am Bodeufer entlang.

Es ging auch ständig bergauf und bergab, ähnlich der Strecken an der Mulde entlang. Leider ist das letzte Stück ab Treseburg für Biker gesperrt, somit mussten wir auf die Straße ausweichen.

Es war eine sehr schöne Tour. Die GPS Daten des Tracks haben wir aufgezeichnet falls jemand die Tour nachfahren möchte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

09.08.2009 - Mitteldeutschlandcup Freital

von Falk Baron

 

Wir Mountainbiker des SV Blau-Weiß Augustusburg starteten am Sonntag in Freital zum 4. Lauf des Mitteldeutschlandcups. Die Rennen entwickelten sich am Rande des Elbtalkessel am Sonntagnachmittag zu einer wahren Hitzschlacht bei Temperaturen um 30 °C.

Als letztes Rennen des Tages wurde unser Wettkampf der Junioren ausgetragen. Leider erreichten nur drei Fahrer das Ziel. Dennoch wurde es beim Kampf um den Sieg sehr spannend. Es war mein erstes Cross Country-Rennen seit der Deutschen Meisterschaft Anfang Juli, so musste ich mich langsam in Rennen finden. Ich konnte zunächst das Tempo gut bestimmen, leider schaffte ich es nicht mich abzusetzen. Der spätere Sieger Conrad Hüwe aus Weißenfels kam mit den heißen und stickigen Bedingungen auf der Wiese nach der Abfahrt besser zu Recht und konnte so die Lücke immer wieder schließen. Im Schlussspurt musste ich mich knapp geschlagen geben, nachdem ich zuvor beim Überholversuch mit einem Ast einer Kastanie kollidiert war.

 

09.08.2009 Rad n Roll Bike Marathon Jena

von Sebastian Siegert

 

Vorweg erstmal ein paar Worte in eigener Sache. Meine Berichte sind nicht als Open-Source Version verfügbar. Sollte sich jemand ganze Sätze bzw. halbe Abschnitte rauskopieren wollen um seinen eigenen Bericht dadurch etwas aufzuwerten, so bitte ich doch um Einhaltung der gängigen Zitierregeln… :-)

 

Sooo, nun zum  eigentlichen Thema. Heute stand ich zum ersten Mal am Start des Bike-Marathons in Jena. Die Entscheidung über die Streckenlänge fiel letztendlich erst beim setzen des Kreuzes bei der Anmeldung, ich nahm mir die 50km vor. 9.15Uhr fiel der Startschuss zum neutralisierten Start, ab dem aber bereits die Zeit lief. Ich konnte mich in der ersten Reihe hinter dem Führungsmoped einordnen und wir tuckelten erstmal für gut 2km gemütlich durch Jena. Das Angebot nach Windschatten lehnte unser Führungsfahrer auf seinem 2-Takter bei sagenhaften 15 Stundenkilometern ab. Sein kräftiges Hupen signalisierte den scharfen Start und sofort ging es den ersten und zugleich längsten Anstieg des gesamten Rennens hinauf.

Das Tempo wurde gleich recht hoch angesetzt und so bildete sich bald eine 7-köpfige Spitzengruppe heraus zu der auch ich gehörte. Nach nur 18 Minuten kamen wir zur ersten Verpflegungsstation, die wir aber alle links liegen lassen haben. Die 50km Strecke bestand aus zwei 20km Runden, dazu kam noch eine An- bzw. Abfahrt von je 5km. Weiter ging es wie das gesamte Rennen über, auf schnellen Waldautobahnen. Angesagt war Windschattenfahren und Taktieren. Die Runde bestand aus vier Bergen mit dazwischen schnellen Abfahrten und langen Flachpassagen. Ich ging meistens an den Bergen in die Führung, so dass ich meinen Rhythmus fahren konnte bzw. Angriffen nachsetzen konnte. Anfang der zweiten Runde setzte ich am Steilstück der Strecke einer Attacke nach und fuhr das Tempo bis zum Ende das Anstieges durch. Daraufhin schrumpfte unsere Führungsgruppe auf 5 Fahrer, jedoch wartete ich auf die Gruppe, da ich es für sinnlos erklärte allein die restlichen 25km bis zum Ziel in Angriff zu nehmen, wenn sich hinten 4 Mann in der Führung abwechseln können. Weiter ging es mit Tempogebolze auf Forstautobahnen.

 

 

Etwa Mitte der zweiten Runde kam vom FXX-Fahrer, der bis dahin nur hinten im Windschatten hing, ein Antritt am Berg. Ich setzte ihm nach und wir konnten ein kleines Loch reißen, das jedoch auf der nächsten Gerade wieder zugefahren wurde. Von da an wusste ich, dass es auf einen Zielsprint ankommen würde. Am letzten Anstieg kam dann ein weiterer harter Antritt, dem ich zunächst nur mit Mühe nachsetzen konnte.

Doch auch dieses Loch wurde von hinten wieder zugefahren. Einziger Nebeneffekt, wir waren nur noch zu viert in der Gruppe unterwegs. Als es in die Schlussabfahrt ging konnte ich mich mit Ronald Kunz und Danny Dittmann absetzen und wir fuhren zu dritt dem Ziel entgegen. Unverhofft kam noch ein kurzer Gegenanstieg den ich zu meinem Finalen Angriff nutzen wollte. Ich konnte mich von meinen beiden Verfolgern lösen und auch auf den letzten Abfahrtsmetern diesen Vorsprung halten. Kurz nach der Brückenüberquerung ging es dann wieder für mehr als einen Kilometer flach auf dem asphaltierten Radweg dahin.

Da sich die beiden im Wind gut abzuwechseln scheinten, wollte ich mich im Wind nicht komplett verheizen und lies sie nochmals rankommen - ein Pokerspiel. Nur wenige hundert Meter vor dem Ziel kamen dann einige kurze mountainbikespezifische Abschnitte, es ging über eine kleine Wiese. Am Hinterrad von Danny übersahen wir im Absperrbandlabyrinth eine scharfe Linkskurve. Ronald nutzte dies und konnte sich ca. 50m von mir absetzen, Danny nahm anscheinend dort schon die Beine hoch. Ich hoffte noch auf eine Chance und diese sollte sich mir an einem kleinen, aufgeschütteten Hügel auftun.

Nur gut 100m vor dem Ziel mussten wir nach einer rechts-links-Kombination steil für 5 Höhenmeter bergauf um gleich anschließend wieder steil bergab dem Ziel entgegenfliegen zu können. An eben dieser Steilauffahrt musste Ronald kurz vom Rad und ich konnte ihn noch überholen. Mit nur 2 Sekunden Vorsprung überquerte ich als erster die Ziellinie.

 

02.08.2009 - Erzgebirgs-Bike-Marathon Seiffen

 

Rennbericht von Falk Baron

 

Mein erster Test nach dem Grundlagentraining der letzten Wochen war der Uphill des 17. Erzgebirgs-Bike-Marathon am 01. August.

Beim "Alp de Wettin" musste man ca. 500 m Asphalt bei durchschnittlich 20 % Steigung bewältigen.

Mein Ziel war es den Finallauf der sechs Besten zu erreichen.

Leider fehlten mir im Schlussspurt noch die letzen Körner und ich wurde Siebenter der Gesamtwertung.

Dennoch freue ich mich über den Platz in der Altersklasse der Junioren.

 

 

 

 

 

 

 

 

von Sebastian Siegert

 

Zum 17. Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen wollte ich mal „nur“ auf der 40km Runde an den Start gehen. Nachdem ich in den Vorjahren bei 3 Starts über die 100km Strecke nur einmal das Ziel gesehen habe, wollte ich meine Finisher-Statistik mal etwas aufbessern und gleichzeitig die Platzierungsstatistik der laufenden Saison weiter mit guten Ergebnissen füllen.

Nach den guten Platzierungen der vergangenen Wochen wollte ich beim EBM mindestens bis zur Siegerehrung bleiben „müssen“, eine Podiumsplatzierung habe ich mir als persönliches Ziel gesteckt.

 

Nachdem sich zum Vorstart um 9Uhr die 1500 Starter ins Ortszentrum von Seiffen in Bewegung
gesetzt hatten, ging es noch die erste Asphaltabfahrt neutralisiert hinter dem Führungsfahrzeug her.

Den scharfen Start konnte ich aus der ersten Reihe fahren und sortierte mich sofort an der

Spitze des Feldes ein. Die neu gestaltete Einführungsrunde hat deutlich weniger Höhenmeter als dies bisher der Fall war. So konnte sich das Feld nicht wirklich entzerren und die erste Phase war von viel Hektik geprägt. Irgendwie wollte jeder in der ersten Reihe (im Wind) fahren. Naja… Mit über 40km/h ging es den Seiffner Grund wieder nach Seiffen hoch. Im Ort angekommen waren immer noch geschätzte 80-100 Fahrer an der Spitze des Feldes recht dich zusammen.

Als es in die ersten Trails ging sortierte ich mich ca. um die 40. Position ein und hatte Mühe das hohe Tempo mitzugehen. Ich fuhr mal wieder mit Maik Amelang zusammen in einer Gruppe und wir arbeiteten uns gemeinsam nach vorn.

Etwa in der Mitte des ersten Streckenteils bekam ich einen Stock, eigentlich war es schon ein Ast, zwischen Kettenstrebe und Hinterrad und nach kurzem Stopp um diesen zu entfernen war ich wieder am Ende der ca. 15 Mann starken Gruppe angelangt. Ich  startete eine Aufholjagd um wieder zu Maik nach vorn zu fahren. Am letzten Steilstück bevor es in den Seiffner Grund ging sah ich kurz vor uns Ernst Schwarz von dem ich wusste, dass dieser auch auf der kleinen Runde gemeldet war. Ich versuchte die Lücke zu ihm zu schließen und konnte mich dabei von Maik absetzen. In der Steilabfahrt zur Straße war ich ganz allein unterwegs und hatte viel Platz um mir eine saubere Linie zu suchen.

 

 

Nachdem es an der Verpflegungsstellle vorbeiging, sah ich Ernst in einer 3er Gruppe auf dem Asphaltanstieg. Der Versuch die Lücke zu schließen dauerte viel länger als erhofft. Ich brauchte bis kurz vor die MotoCross Strecke um an ihn heranzufahren und konnte mich kurze Zeit später gleich noch von ihm absetzen. Nur wenige hundert Meter vor mir tauchte als nächstes Patrick Müller von der Scott Genius Generation auf, ebenfalls ein Starter auf der 40km Runde. Gleiches Spiel wie vorher, im nächsten Anstieg konnte ich die Lücke zu ihm schließen und in der darauffolgenden letzten richtigen Abfahrt konnte ich mich von Patrick absetzen. In der Anfahrt zum Alp de Wettin rechnete ich eigentlich noch mit einem Konter und für weiter am absoluten Limit. Das Steilstück mit mehreren hunderten Zuschauern und garantierter Gänsehaut bin ich irgendwie hochgefahren. Anscheinend nicht ganz langsam, aber wie genau kann ich nicht mehr sagen. Ich kann  mich daran nicht mehr erinnern, ich weiß nur noch, dass es laut war, sehr laut… Das letzte Stück vorbei an der Seiffner Schule sah ich noch einen Fahrer vor mir, der den letzten kleinen Anstieg im Wiegetritt hochdrückte. Mir ging nur ein Gedanke durch den Kopf: wenn der 2 oder 3 Runden fährt, wieso fährt der hier fast einen Sprint? Und mir war klar, ein weiterer Fahrer der 40km Strecke musste dies sein. Also setzte ich zum Finalen Sprint an und war auf Höhe des Festplatzes neben ihm. In der folgenden 180° Linkskehre konnte ich mich vor ihn setzen und erreichte das Ziel knapp vor ihm. So erreichte ich nach Auf- und Überholattacken in der zweiten Rennhälfte das Ziel mit 52 Sekunden Rückstand auf den Sieger Marcel Seidel auf dem 2. Gesamtplatz.

Pokale gab es traditionsgemäß nicht. Dafür wurden typische Handwerksprodukte aus dem Weihnachtsland als Ehrengaben verteilt. Ein schöner Nussknacker wird nun bei mir seinen Platz finden…

Weiter geht es dann nächste Woche beim Marathon in Jena, die Streckenlänge werde ich mir im Laufe der Woche noch überlegen. :-)

 

 

26.07.2009 - Weidatal-Bike-Marathon

von Sebastian Siegert

 

Heute war ich am Start des Weidatal-Bike-Marathons, wobei ich auf der 33km Kurzstrecke am Start war. Pünktlich um 10.20 Uhr fiel der Startschuss und es ging zunächst etwas hektisch los.

Ich reihte mich sofort an der Spitze des Feldes ein und konnte das Tempo gut mitfahren.

Auf dem ersten Singletrail setzte ich mich mit fünf weiteren Fahrern vom Feld ein kleines Stück ab. Die Beine fühlten sich mit jedem gefahrenen Kilometer besser an und so setzte ich zusammen mit Maik Amelang am ersten Steilstück eine Attacke - wir konnten uns zu zweit weiter absetzen. In einer schnellen Abfahrt entdeckte ich einen Richtungspfeil etwas spät und wir mussten wenden, viel Zeit verloren wir dabei zum Glück nicht und so konnten wir weiter in Führung bleiben. Bei Kilometer 13 liefen wir auf das Feld der Mittel- und Langstrecke auf, diese waren 20 Minuten vor uns auf die Strecke gegangen. Auf den schmalen Trails war jetzt richtig Verkehr und die Stimmbänder wurden fast mehr gefordert als die Beine.

Bei knapp der Hälfte der Strecke konnte ich mich von Maik lösen und fuhr meinen eigenen Rhythmus weiter.

 

Der weitere Streckenverlauf war von vielen kurzen aber dafür umso steileren Anstiegen und jeder Menge Wurzelpassagen geprägt. Ich konnte meinen Vorsprung weiter ausbauen und überquerte schließlich nach gut 1 Stunde 25 Minuten als erster die Ziellinie.

Das Rennen von vorn zu fahren machte unheimlich viel Spaß. Zumal die Strecke viel Trails zu bieten hatte und es kein Waldautobahnenrennen war. Nächste Woche geht es dann nach Seiffen zum EBM.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rennbericht von Ronald Oehme

 

Am vergangenen Wochenende machte ich mich zusammen mit Thomas Schröder auf nach Weidatal. Bei bestem Radwetter nahm ich dir 33 Km lange Strecke in Angriff.

Neben mir startete auch Teamrider Sebastian mit auf der Kurzdistanz.

Nach einem schnellen Start musste ich erstmal ca. 5 Km fahren bis ich erst einmal richtig in Tritt kam. Ab Km 10 wurde es dann Technisch, sodass sich mein anfängliches Manko auf den Geraden wieder ausgeglichen hatte und ich jetzt von der Defensive in den Angriff übergehen konnte.

Ab Kilometer 28 kamen noch einige sehr steile und schwierige Anstiege. Hinzu kam noch das ab da auch noch der Verkehr auf der Strecke extrem zugenommen hatte da ich, schon seit der Hälfte der Strecke, viele von den vor uns gestarteten Langstrecklern eingeholt hatte. Das kostete mal hier und da die eine oder andere Sekunde. Im Ziel hatte dann Sebastian, der die Distanz gewonnen hatte, einen ordentlichen Vorsprung raus gefahren.

 

 

Am Ende stand für mich der 8. Platz in der AK und der 17. Gesamtrang auf der Ergebnisliste. Nun heißt es noch den letzten Feinschliff, für mein persönliches Saisonhighlight den EBM am kommenden Wochenende,  zu machen.

 

12.07.2009 - Kamm-Bike-Cross Johanngeorgenstadt

von Sebastian Siegert

 

Nach einem wettkampffreien Wochenende und der OP-Nachuntersuchung am Uniklinikum Dresden am Donnerstag - ich darf offiziell wieder alles machen - war ich heute am Start des KBC in Johann’stadt.

 

Da es nur auf den 23 und 46km Runden eine Teamwertung gab ging ich eben mal nur über die mittlere der drei Distanzen an den Start. Direkt nach dem Startschuss konnte ich mich an der Spitze des großen Feldes behaupten. Nachdem es zunächst schnell bergauf ging mussten viele Fahrer dem hohen Tempo Tribut zollen, so dass sich schnell eine Spitzengruppe mit ca. 10-12 Fahrern bildete. Nach dem ersten schlammigen Trailabschnitt konnten wieder einige Fahrer aufschließen und das Tempo an der Spitze zog wieder an. Die Anfangsphase war dann vom hohen Tempo und Windschattenfahren geprägt. Nach weiteren Anstiegen mit hohem Tempo war die Sptzengruppe auf acht Fahrer geschrumpft und  dies sollte auch fast bis ins Ziel so bleiben. Durch den nassen, aufgeweichten Boden waren die Abfahrten rutschig und mussten mit einer guten Mischung aus Vorsicht und Risiko gefahren werden. Ich wollte weder stürzen, noch die Gruppe verlieren.

 

 

 

Kurz vor Ende der ersten Runde ging es an den Schanzen vorbei. Bei diesem bergauf führenden Trailabschnitt vermutete ich dass sich einige Fahrer absetzen wollten, doch es kam keine entscheidende Attacke und so fuhr ich in der gut harmonierenden Gruppe auch noch in der zweiten Runde. 

Durch die vielen Fahrer die auf ihrer ersten Runde durch den Schlamm gerutscht sind waren die Abfahrten im zweiten Umlauf ziemlich stark ausgefahren und es hatten sich tiefe Spurrinnen gebildet. Etwa 10 Kilometer vor dem Ziel wurde mir eben solche Rinne zum Verhängnis und ich musste kurz vom Rad um einen Sturz zu verhindern, doch damit verlor ich auch den Anschluss an die Spitzengruppe. Bis zum Ziel versuchte ich noch das Loch zu schließen, doch es war kein rankommen mehr.

Letztendlich beendete ich das Rennen über 46km auf einem dritten Gesamtrang mit knapp über 2 Minuten Rückstand auf  den Sieger. Trotz Schlamm stand am Ende ein über 25er Schnitt auf dem Tacho.

 

 

Zusammen mit Rick und Ronald war ich auch für  die Teamwertung gemeldet. Durch eine starke Teamleistung konnten wir am Ende den zweiten Platz für uns erkämpfen. Es ging im wahrsten Sinne um die Wurst, denn die  Preise der Teamwertung wurden durch eine Fleischerei zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Rennbericht von Ronald Oehme

 

Am Sonntag, den 12.07. ging es auf der gewohnt schlammigen Strecke in Johanngeorgenstadt wieder einmal ab. Zusammen mit Sebastian und Rick starteten wir für BIKER-BOARDER auf der 46 Km Distanz. Ursprünglich wollte ich nur die 23 Km Runde fahren, aber um eine Teamwertung möglich zu machen ging ich auch auf die Mitteldistanz.

Nachdem der Startschuss endlich gefallen war, ging es im Eiltempo in Richtung Loipenhaus. Aber schon am ersten Berg musste ich auf 90% zurückstecken. Der Grund dafür war das ich wieder einmal mit Schmerzen im oberen Rückenbereich zu kämpfen hatte. Dieses Problem löste sich ab Km 10 auf und ich konnte endlich versuchen den Rückstand, den ich bis jetzt hatte einstecken müssen, zu verkleinern oder wenigstens nicht größer werden zu lassen. Dies gelang mir ab Anfang der zweiten Runde dann ganz gut. So konnte ich den Rückstand auf Rick und Falk wieder zufahren und mich in der zweiten Runde an den Anstiegen durchsetzten. In den zum Teil sehr ausgefahrenen und äußerst rutschigen Abfahrten musste ich allerdings immer etwas raus nehmen, da ich keinen Sturz riskieren wollte und das Bike heil durchbringen wollte. Am letzten Anstieg konnte ich noch einmal zulegen und mich somit noch an drei Kontrahenten vorbeifahren.

Alles in allem  kann ich mit einem 11. Klassenrang und einem 16. In der Gesamtwertung ganz zufrieden sein.

 

28.06.2009 - Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Spessart-Bike-Marathon in Frammersbach

von Sebastian Siegert

 

Nur eine Woche nach dem schweren 24-Stunden-Rennen in Chemnitz war ich beim nächsten Saisonhighlight am Start. Im Rahmen des 13. Spessart-Bike-Marathons wurde die deutsche Hochschulmeisterschaft in Frammersbach ausgetragen. Ich „musste“ über die 117km und mit gut 3100hm gespickte Langstrecke an den Start gehen um für die DHM gewertet zu werden, Lizenz sei dank.

Bereits um 8Uhr fiel der Startschuss im wohl bikeverrücktesten Ort Deutschlands. Nach kurzer fahrt durch den Ort ging es bereits in einen 300hm Anstieg. Ich fühlte mich erstaunlich gut und konnte mich in der ca. 30-köpfigen Spitzengruppe festsetzen. Doch bereits nach etwa 30 Minuten Renndauer hat mir irgendjemand förmlich den Stecker gezogen, es ging nichts mehr.

Der Wettkampf vom letzten Wochenende steckte noch zu tief, als dass ich in gewohnter Form das Rennen bestreiten konnte. Mir blieb also nichts anderes übrig, als eine Gruppe nach der anderen passieren zu lassen, denn selbst im Windschatten konnte ich mich nicht halten.

 

Ich rollte z.T. mit Grundlagenpuls über die Strecke und die Muskulatur machte trotzdem komplett zu.

Als es nach 55km zum ersten Mal den Grabig hinaufging - ein Anstieg mit Gänsehautgarantie und einer Mischung aus Alp de Wettin in Seiffen und Fernsehbilder von Bergetappen bei der Tour de France - wollte ich mich mit einem kurzen Bergsprint bei den gut 1000 Zuschauern an dieser 20% Steigung bedanken.

Durch die Anfeuerungsrufe und die wahnsinnige Stimmung konnte ich binnen weniger hundert Meter 5 andere Fahrer überholen und merkte, dass die Beine langsam wieder aufgingen.

Die Gedanken nach der ersten Runde aus dem Rennen auszusteigen waren aber trotzdem noch vorhanden. Als es dann zum Rundendurchlauf kam, wollte ich schon Richtung Ziel abbiegen und das Rennen als schnelles Training abhaken.

 

Ein freundlicher Ordner sprang mir jedoch in den Weg und ehe ich mich versah war ich mit den Worten „DU hier lang“ auf die zweite Runde geschickte worden. So werden einem Entscheidungen abgenommen.

Ich fühlte mich zunehmend besser und konnte auch an den Anstiegen wieder Druck aufs Pedal bringen.

Auf den schnellen Abfahrten konnte ich es mit dem Scale so richtig krachen lassen und hatte einfach wieder Spaß am Biken.

Nachdem ich zwischenzeitlich auf den etwa 80. Platz zurückgefallen war gehörte die zweite Runde mir. Ich überholte einen Fahrer nach dem anderen und konnte ich bis zum Ziel noch auf denn 48. Gesamtrang nach vorn kämpfen.

Mit knapp über 5 Stunden 31 Minuten Fahrzeit konnte ich so immerhin noch ein Top50 Ergebnis bei diesem UCI C1 Rennen einfahren. Für die DHM Wertung reichte diese Zeit für den 10. Platz.

 

 

4. Lauf zum iXS German Downhill Cup in Oberwiesenthal abgesagt

Leider muss der 4. Lauf zum iXS German Downhill Cup in Oberwiesenthal abgesagt werden, da der örtliche Veranstalter die notwendige forstbehördliche Genehmigung nicht erhält. Damit besteht die deutsche Serie in diesem Jahr nur aus 4 Rennen.

 

Trotz vorheriger Absprache mit der lokalen Forstbehörde wird die Erlaubnis zur Durchführung einer Radsportveranstaltung auf dem Grundstück des Landesforsts nicht erteilt. Dem Veranstalter ist insoweit kein Vorwurf zu machen, da er lediglich an der schwierigen Bürokratie gescheitert ist, aber alles weitere mit höchstem Enthusiasmus organisierte.

Das Rennen hätte eine wirkliche Bereicherung für den deutschen Rennkalender bedeutet, da die infrastrukturellen Bedingungen nahezu perfekt wären. Die nationale Downhillszene darf hoffen, dass in naher Zukunft die behördlichen Probleme gelöst werden können und Oberwiesenthal in den iXS German Downhill Cup aufgenommen werden kann.

 

Die iXS Downhill Cup Organisation bemühte sich in den vergangenen Wochen um einen würdigen Ersatz. Jedoch konnte nach einigen Verhandlungen mit möglichen Veranstaltungsorten kein Ausweich gefunden werden. Trotz dass die Serie nun nur noch aus 4 Rennen besteht, wird es weiterhin ein Streichergebnis geben, so dass in die Gesamtwertung drei Seeding Runs und drei Finalläufe eingehen werden. Damit finden auf deutschem Boden in der Saison 2009 insgesamt 8 Rennen der iXS Serien statt (4 Läufe zum iXS German Downhill Cup, 1 Lauf des iXS European Downhill Cups und 3 Rennen zum iXS Rookies Cup).

14.06.2009 4. Lauf Bundesliga Mountainbike

von Falk Baron

 

Am Sonntag startete ich in Albstadt zum  4. Lauf zur Bundesliga im Mountainbike. Auf der schwäbischen Alb war ein 5 km langer Rundkurs mit 200 Höhenmetern zu bewältigen.

Ich hatte vorher eine Woche schweres Kraftausdauertraining mit der Nationalmannschaft absolviert, um meine Form neu aufzubauen.

Deshalb lang die Meßlatte auch aufgrund der starken internationalen Konkurrenz nicht sehr hoch.

Mein Ziel die volle Renndauer durchzuhalten habe ich erreicht. Nur das Ergebnis hat mit Platz 44 einen kleinen kosmetischen Fehler. Schaut man aber auf die Abstände bis Platz 20 kann ich zufrieden sein und hoffen, dass ich in Wetter in zwei Wochen wieder in die Punkte fahre.

 

14.06.2009 Bike Marathon Erfurt

von Sebastian Siegert

 

Eine Woche vor dem 24 Stunden Rennen in Rabenstein fand für mich der letzte Formtest beim Bike Marathon in Erfurt statt. Zum Start um kurz nach 10 Uhr stand Ronald, ebenfalls Biker-Boarder.de Teamfahrer, neben mir im Startblock.

Nach dem Startschuss ging es hinter dem Führungsfahrzeug auf eine kurze Einführungsrunde durch Erfurt, bevor wir Richtung Steigerwald und Truppenübungsplatz abbogen. Im großen Starterfeld konnte ich mich recht weit vorn einsortieren und fand von Anfang an einen guten Tritt.

Am ersten Anstieg wurde das Tempo verschärft und das Feld riss schnell auseinander. Direkt hinter dem Führungsfahrzeug bildete sich eine fünfköpfige Spitzengruppe, ich sortierte mich in der ca. 20 Mann starken ersten Verfolgergruppe ein.

Auf dem Truppenübungsplatz galt es Kräfte zu schonen und dennoch das Tempo hoch zu halten.

Weiter ging es auf die ersten Singletrails auf denen leider auch Stürze nicht aus blieben. Zum Glück konnte ich auf den schlammigen Passagen auf dem Rad bleiben und mich in der Gruppe halten. Durch das hohe Tempo an den folgenden Anstiegen verkleinerte sich die Verfolgergruppe auf ca. 8-10 Fahrer.


Es wurden zwar noch einige Angriffe gefahren, aber absetzen konnte sich keiner der Fahrer. Bei Kilometer 32 ging es in den, mit 250hm, längsten Anstieg des Rennens.

Auf der Asphaltstraße verlor ich den Windschatten der inzwischen nur noch fünfköpfigen Verfolgergruppe und musste allein gegen den Wind ankämpfen.

Später ging der Anstieg über einen schönen Trail zum höchsten Punkt der Strecke.
Die folgende Abfahrt war recht schnell und flüssig zu fahren. Eine recht große Senke überraschte mit einem weiten Sprung, bevor es den gleichen Berg von der anderen Seite nochmals zu bezwingen galt. Ein steiler Trailanstieg wartete und ich lag bis dorthin auf Platz 10, des gesamten Feldes, wobei danach noch die Streckenteilung für die Mittel- und Langstrecke kam. Von dort aus ging es auf schnellen Wegen zurück Richtung Erfurt. Auf dem Truppenübungsplatz erfolgte dann die Streckenteilung und ich bog auf die 51km lange Mittelstrecke ab. Kurz vor dem Ziel wartete dann noch ein Auf-und-Ab auf verwinkelten Trails im Steigerwald auf uns. Nach letztendlich 57,5km und 2 Stunden 13 Minuten erreichte ich mit nur 2:29 Minuten Rückstand auf den Sieger das Ziel auf Platz 6 der 325 Starter.

 

 

Rennbericht von Ronald Oehme

 

Bei bestem Rennwetter ging es am vergangenen Wochenende nach Thüringen, zur 9. Auflage des Erfurter Bike-Marathons. Für den BIKER-BOARDER Teamrider stellten sich die 51 Km Mitteldistanz schwieriger heraus als zuvor angenommen.

Am Start war mir schon eins klar, eine gute Platzierung wird hier extrem schwer. Der Grund dafür war die Altersklasseneinteilung, in der die Herrenklasse und die Senioren 1 Wertung zusammengelegt wurden. Dennoch gab ich vom Start weg alles und versuchte die gute Startposition zu nutzen. Allerdings merkte ich schnell das ich durch die vorangegangene Trainingswoche stark geschlaucht war und mir somit der Biss in den Anstiegen fehlte. Und als dann immer mehr Kontrahenten mit defekten oder nach einem Sturz am Streckenrand sah, betrieb ich Schadensbegrenzung und fuhr dann das Event als 56. der Altersklasse und 66. in der Gesamtwertung  zu Ende.

Als Vorbereitung für die nun anstehenden Heavy 24 war das Rennen doch gut und nun heißt es alle Hebel für eine Gute Form, in Chemnitz/Rabenstein, in Bewegung zu setzen.

 

06.06.2009 Deutsche Meisterschaft MTB Marathon Garmisch-Partenkirchen

von Sebastian Siegert

 

Am 6. Juni wurden am Fuße der Zugspitze die Meister der Langstrecke gesucht.

Auf dem technisch einfachen, aber konditionell äußerst fordernden Kurs wollte ich dieses Jahr mal wieder einen Langstreckenmarathon gut durch

kommen und meiner Form für die bevorstehenden 24-Stunden-Rennen weiteren Feinschliff verpassen.

Nachdem die Teilnehmer nach der aktuellen UCI-Rangliste in den Startblock gerufen wurden standen sämtliche deutschen Marathon-Pros an der Startlinie. Pünktlich um 9.30Uhr viel der Startschuss bei angenehmen 20°C und es galt zunächst die ersten 10 relativ flach verlaufen Kilometer zu absolvieren.

 

Auf den Straßen in Garmisch war das Tempo noch recht verhalten und durch den großen Fahrerpulk blieben leider auch Stürze nicht aus – zum Glück knapp hinter mir.

Auf dem ersten Schotterweg wurde das Tempo dann rapide erhöht und das Feld zog sich weit auseinander. Von den über 100 Startern konnte ich einen Platz im Mittelfeld behaupten und es bildeten sich kleine Windschattengruppen. Rund um den Eibsee bekam ich die ersten Tropfen ab, kein gutes Zeichen. Kurz darauf begann der längste Anstieg des Rennens. Auf rund 10km galt es die 700hm hinauf zur Trögelhütte zu bewältigen. Ich fand einen guten Rhythmus am Berg und lag weiterhin um ca. auf Platz 50. Die schnelle Schotterabfahrt kannte ich noch vom Marathon 2007 und so konnte ich meinem Scale freien Lauf lassen.

 

Direkt von der Abfahrt ging es in den  nächsten, diesmal richtig steilen, Anstieg zum Eckbauer. Die darauffolgende Abfahrt war die anspruchsvollste des gesamten Rennens, dazu begann es jetzt auch noch stark zu Regnen. Auf nur 3km mussten fast 500hm gen Tal zurückgelegt werden. Der steile Schotterweg war durch Querhölzer befestigt, welche durch den Regen zu heimtückischen Fallen wurden.

 

Im Tal ging es durch den Start-/Zielbereich und es musste noch die letzte gut 30km lange Schleife absolviert werden. Noch einmal galt es 800hm zu überwinden. Diese verliefen sehr unrhythmisch in einigen Stufen den Berg hinauf. Zusammen mit dem Regen kam auch ein Temperatursturz.

Bei nur noch 11°C und völlig durchnässt hatte ich große Probleme auf Betriebstemperatur zu bleiben. Was im Anstieg noch halbwegs machbar war bereitete mir auf der Schlussabfahrt größte Probleme. Auf der schmierigen Asphaltabfahrt von der Farchanter Alm war es mit gefühllosen Fingern wie ein Spiel mit dem Feuer ob man den passenden Bremspunkt trifft oder nicht. Auf dem letzten kurzen Trailabschnitt kam mir das Bikecamp vor 14 Tagen am Gardasee zu Gute. Obwohl ich vor Kälte schon auf dem Rad zu zittern begann ließ ich es noch mal laufen. Die letzten 5km bis zum Ziel waren auf flachen Straßen zurückzulegen bevor es durch den Kurpark auf die Zielgerade ging. Nach 4 Stunden 46 Minuten erreichte ich, völlig ausgekühlt und nur mit dem Wunsch nach einer heißen Dusche, auf Rang 59 das Ziel.

24.05.09 11. Erzgebirgsradrennen Markersbach

von Ronald Oehme

 

Unter dem Motto: "Radeln für Behinderte" fand am vergangenem Samstag zum 11. mal das Erzgebirgsradrennen in Markersbach statt. Bei herrlichen 25°C und strahlendem Sonnenschein war dieses Wochenende das komplette Gegenteil zur vorangegangenen Mad East.

Der Vorsatz bis zum Oberbecken erstmal nur mitzufahren und die Gegner auszukundschaften wurde schnell verworfen und durch Fahren an der „Kotzgrenze“ ersetzt.

Denn leider kam mir die technisch eher einfachere Strecke mit ihren windigen Geraden und langen Anstiegen nicht sehr entgegen. Trotzdem gab ich mein Bestes und nahm mit 194 Herzschlägen den Fichtelberg an der Spitze einer Gruppe, und versuchte somit die Spreu vom Weizen in der Abfahrt über den Reitsteig  zu trennen. Diese Rechnung ging leider nicht ganz bis ins Ziel auf.

5 Km vor Schluss setzten dann meine Windschattenfahrer zum Angriff an, den ich leider nicht mehr kontern konnte und verwiesen mich somit auf den 46. Platz der Gesamtwertung und den 20. in der Altersklasse Herren.

20. - 24.05.2009 Bikecamp Gardasee

von Sebastian Siegert

 

1. Tag: Monte Casale „Ein gestrandetes Schiff mit dem Namen Casale“

 

Pünktlich 10:30Uhr brachen wir mit einer kleinen 9-köpfigen Gruppe auf um das „gekenterte Schiff“ zu besichtigen. Unsere Tour führte uns über Arco und San Giovanni, vorbei an der Malga val Bona zu den steilen Anstiegen hinauf zum Monte Casale. Bereits unterhalb des eigentlichen Gipfels  konnten wir schon den ein oder anderen Traumhaften Blick ins Sarcatal erhaschen. Mit viel Hunger erreichten wir das Rif. Don Zio und mussten feststellen, dass dort erst Anfang Juni die Saison beginnt.

 

 

 

Nicht nur wegen des Hungers, sondern auch weil ein Gewitter heranzog genossen wir die traumhaften Ausblicke nur für kurze Augenblicke und machten uns bald wieder auf die Abfahrt. Kurz vor Comano bogen wir zum Passo della Morte ab und hatten nochmals 200hm zu bewältigen.

Von dort genossen wir eine feine Trailabfahrt mit kurzer Klettereinlage in die Sarcaschlucht.

In Sarche plünderten wir den Supermarkt und machten uns über den Marocchetrails auf den Rückweg nach Riva. Gegen 18Uhr waren wir wieder am Hotel und hatten 70km und über 2100hm geschafft.



2. Tag: Monte Vignola „Das Horn der Angst“ + Monte Altissimo

 

 

Weiter getreu dem Motto „Abseits der Standardwege“ fuhren wir am Freitag mit unserer 7 Mann starken Gruppe über Nago und Mori ins Etschtal. Auf dem Sentiero della Pace fuhren wir die alten Militärwege aus dem Etschtal hinaus. Auf dem Weg zum Corna della Paura zeichnet die alte Militärstraße ein gewaltiges „Z“ in den haltlosen Fels. Mit vier Tunnel bezwingt man so die fast senkrecht abfallende Feldwand. In San Valentino machten wir heute mal richtig Mittag, wenn auch erst gegen 15Uhr. Weiter ging unser Weg vorbei am Rif. Graziani hinauf auf den 2079m hohen Mte. Altissimo di Nago.

 

 

Nach genossenem Ausblick über den nördlichen Gardasee begann die Abfahrt/Abstieg auf dem noch mit Schneefeldern bedeckten Sent. 601. Weiter ging unsere Abfahrt auf der Schotter und Asphaltstraße, bis wir schließlich ca. 1200m über dem Gardasee auf den Navenetrail einbogen. Dieser schmale Weg klebt förmlich an der Westflanke des Altissimo  und man hat lange Zeit das Gefühl man verliert überhaupt nicht an Höhe. Mit seinen flüssigen aber auch höchst technischen Abschnitten ist dieser Trail ein Ritterschlag für jeden Mountainbiker. Nach fast eineinhalbstündiger Abfahrt für 1200hm und anschließender Rückfahrt nach Riva erreichten wir 20Uhr unser Hotel.
Absolviert haben wir fast 100km und knapp 2800hm.


3. Tag: Passo Nota, Bocca di Fobia

 

Am dritten Tag war unsere Racegruppe weiter geschrumpft und wir gingen nur noch zu fünft an den Start. Von Riva über die Ponale Straße fuhren wir nach Pre. Von der ging es über die von mir angekündigten „steilen Rampen“ zum Passo Guil. Oben angekommen stellten wir dann fest, dass es gar keine steilEN RampEN waren, sondern lediglich eine die von unten bis oben sicherlich nie unter 20% hatte. Weiter ging unsere Tour über den Passo Nota und  der traumhaften Trailabfahrt zum Reitstall nach Vesio. Dort machten wir bereits 13Uhr Mittag um uns für den unbekannten Tagesabschnitt zu stärken. Über den Sent. 218 fuhren und schoben wir mit einer wahnsinnigen Aussicht ewig an der Hangkante entlang. Eigentlich auch kein Fan vom Fahrradschieben störte mich dies auf dem nur Lenkerbreiten Trail dort in keinster Weise, denn nur so konnte man die schönen Ausblicke genießen. Auf einer kleinen Anhöhe trafen wir 4 Enduristen die sich gerate ich Protektoren anlegten.

 

Auf die Frage wie weit es noch bis zur Bocca di Fobia sei sagten sie nur „Ja, die ist hier“. Aha. Dieser kleine Hügel im Wald war unser Tagesziel. Auf dem ersten Abschnitt der Trailabfahrt zwangen uns umgestürzte Bäume häufig zu kleinen Klettereinlagen. Im weiteren Verlauf wurde der Trail immer besser fahrbar und zauberte zunehmend ein breites Grinsen in unsere Gesichter. An einem kleinen Wasserfall der den Weg kreuzte füllten wir die Flaschen auf um den bevorstehenden Gegenanstieg zum Passo Nota erneut zu bewältigen. Als Abfahrt wählten wir den schnellen Weg über Ledro und die Ponale Straße zum Hotel zurück. Nach 77km und 2800hm erreichten wir 19Uhr unser Hotel.

 

Drei schwere Tourentage mit einer netten Gruppe, viel Spaß auf den Trails, noch schöneren Aussichten und nicht zu vergessen: ohne schwere Stürze, machten auch dieses Bikecamp mal wieder zu einem unvergesslichen Urlaub.

15. - 17.05.2009 2. Etappe Mad East Challenge 500 „Hart an der Grenze“

von Ronald Oehme

 

Am Samstag den 16.05.2009 machte sich BIKER-BOARDER Teamrider Ronald Oehme, bei anfangs noch wiedrigen Bedingungen, auf zur 2. Etappe der Mad East Challenge 500.

Um seine Zeit der 2. Etappe in die Teamwertung mit einzubringen. Die am Start herrschenden 10°C und der Regen waren nicht grade die idealen Vorraussetzungen für die Marathondistanz von 75 Km. Aber Petrus zeigte sich kurz nach dem schnellen Start als gnädig und das Thermometer stieg noch bis auf 18°C mit Sonnenschein.


Da es die Nacht zuvor stetig geregnet hatte, war der Waldboden völlig aufgeweicht und stellte Schaltung wie auch Reifen auf eine extrem harte Probe, die das von BIKER-BOARDER gestellt, Scale RC mit Bravour gemeistert hatte. Wieder einmal war das Bike perfekt vorbereitet gewesen und hatte nicht die geringste Schwierigkeit mit der brutalen Strecke gehabt.

Ich habe mich dabei auch stetig am Limit bewegt, was ich um ein Haar hätte gegen Ende des Rennens büßen müssen. Denn das Höhenprofil war gespickt mit knackigen Anstiegen und technisch schwierigen Abfahrten, sodass es keinerlei Gelegenheit gab um kurz durchzuatmen.

 

Am Ende des Rennens zeigte der Radcomputer 79 Km und 2055 Höhenmeter in 3 Stunden und 55 Minuten an. Das bedeutete Platz 31 in der Tageswertung der Herrenklasse, und ist als gute Vorbereitung für die 4-Hübel-Tour Ende August zu werten. Mit dieser neuen Erfahrung im Bereich der Langstrecke wird zielsicher der Saisonhöhepunkt am 02.08.2009 zum EBM in Seifen angesteuert.

09.05.2009 – Malevil Cup

von Sebastian Siegert

 

Mit dem tschechischen Malevil Cup hatte ich mir nach Verletzungspause einen der technisch anspruchsvollsten Marathons herausgesucht die es in unserer Umgebung gibt.

In Hinblick auf das bevorstehende 24-Stunden-Rennen am Stausee Oberrabenstein sollten alle Rennen im Mai noch der direkten Wettkampfvorbereitung dienen. Mit dem Start auf der 106km Runde wollte ich sehen wo ich meine aktuelle Leistungsfähigkeit einordnen kann.

Der Startschuss viel pünktlich 9Uhr. Direkt nach dem Start konnte ich das hohe Tempo der Spitzengruppe mitgehen und konnte mich etwa um den 30. Platz im stark besetzen Feld behaupten.

Mit den steilen Anstiegen und technischen Abfahrten, die z.T. mehr an Cross-Country Rennen erinnern als an einen Marathon, kam ich zunächst besser klar als gedacht. Am höchsten Punkt der Strecke, dem Hochwald, lag ich noch immer in aussichtsreicher Position. Doch kurz nach der langen Abfahrt machte sich der Trainingsrückstand vom Winter bemerkbar und ich musste deutlich das Tempo verringern um überhaupt noch das Ziel zu erreichen. Die letzten 60km absolvierte ich mehr im Touren- als im Wettkampftempo.

 

Nach 5 Stunden 24 Minuten erreichte ich das Ziel, die Platzierung wollte ich gar nicht wissen… Wenigstens wusste ich nach dem Rennen, dass ich wieder auf dem richtigen Weg bin. Ich konnte das hohe Tempo am Anfang mitgehen, jetzt muss nurnoch die Tempohärte kommen.

30.04. - 03.05.2009 Sympatex Bike Festival Garda Trentino

Thomas Schröder und Ronald Oehme sind am vergangenen Wochenende nach Riva del Garda zu Bike Festival aufgebrochen um dort ein Specktakel der Extraklasse zu erleben.

Im Mittelpunkt stand eigentlich das Race aber das wurde durch das Festival so perfekt eingerahmt das das ganze Wochenende als Höhepunkt gelten kann.

Am Samstagmorgen ging es früh raus, denn der A Startblock machte sich schon 7:30Uhr auf die Hatz nach Höhenmetern. Für beide Fahrer stand im Vorfeld fest hier heißt es Erfahrungen sammeln und ein Sauberes Rennen abliefern. Thomas nahm sich von vorn herein vor auf die Ronda Extrema zu gehen, deren Höhenprofil sich wie ein Spektakuläres Krimi liest. Ronald wollte erst noch abwarten und schauen was der Körper am Abzweig zur Ronda Grande sagt. Nach 2600 Hm und 74 Km entschied sich der BIKER-BOARDER Teambiker doch auf die Extrema abzubiegen. Leider setzten kruz nach der Induktionsschleife die Krämpfe ein und der letzte Berg mit seinen 700 Hm wurde zur wahren Herausforderung. 

 

Am letzten Verpflegungsstand wurde in Form von Cola noch einmal etwas Zucker nachgetankt bevor es auf die längste Abfahrt des Rennens ging. Die 1000 Hm bergab stellten sich als eine gleichwertige Tortur heraus wie der vorangegangene Aufstieg. Allerdings hatte die Avid Juicy Ultimate Bremsanlage alles voll im Griff. Kein Fading oder andere defekte kamen vor

Nach 6 Stunden und 32 Minuten, 110 Km und 3500 Hm kam Ronald Oehme als 215. Gesammt und 130. der AK Herren ins Ziel Thomas Schröder beendete die Ronda Extrema nach 6 Stunden 24 Minuten als 194. Gesammt und 122. der AK.

Beide Fahrer sind, für diese Distanz, zufrieden mit dem Ergebnis und nutzen die Erfahrungen für die noch junge Saison. Thomas wird sich weiter im weiteren Verlauf auf die Kurzstrecke begeben. Wohingegen Ronald sein Potenzial mehr in den Mitteldistanzen sieht, wofür dieses Rennen ein wahrer Schatz an Erfahrungen war.

 

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